ACHTUNG
Das Reifendrucküberwachungssystem ist kein Ersatz für eine manuelle Prüfung der Reifendrücke. Sie sollten den Reifendruck regelmäßig mit einem Reifendruckmessgerät prüfen. Nichteinhaltung des korrekten Reifendrucks kann die Gefahr von Reifendefekten, Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und Verletzungen steigern.
Bei Beschädigungen eines Reifendrucksensors funktioniert dieser möglicherweise nicht mehr ordnungsgemäß.

Beachte:  Reifendichtmittel sollte ausschließlich bei Notfällen unterwegs zum Einsatz kommen, da es den Sensor – Reifendrucküberwachungssystem beschädigen kann.
Beachte:  Die Kontrollleuchte des Reifendrucküberwachungssystems leuchtet, wenn das Ersatzrad verwendet wird. Um die volle Funktion des Überwachungssystems wiederherzustellen, müssen alle mit Sensor – Reifendrucküberwachungssystem ausgestatteten Räder am Fahrzeug angebaut werden.
Bei einer Reifenpanne während der Fahrt nicht scharf bremsen. Die Geschwindigkeit behutsam verringern. Das Lenkrad fest greifen und das Fahrzeug langsam an eine sichere Stelle am Fahrbahnrand bewegen.
Platte Reifen sollten durch einen Vertragshändler repariert werden, damit die Sensoren – Reifendrucküberwachungssystem nicht beschädigt werden. Siehe  Tire Pressure Monitoring System.  Das Ersatzrad möglichst umgehend durch ein normales Rad austauschen lassen. Den Sensor des Reifendrucküberwachungssystems bei einer Reparatur bzw. dem Austausch eines platten Reifens durch den Vertragshändler überprüfen lassen.
Informationen zu Rädern mit abweichenden Spezifikationen
ACHTUNG
Bei Nichtbefolgung dieser Richtlinien steigt das Risiko, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren, sowie von Verletzungen bis hin zum Tod.

Wenn ein Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen vorhanden ist, darf dieses nur vorübergehend verwendet werden. Wenn Sie dieses verwenden müssen, ersetzen Sie es so schnell wie möglich durch ein Rad, das in Größe und Typ den ursprünglich von Ford angebauten Rädern entspricht. Wenn das Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen beschädigt ist, sollte es nicht repariert, sondern ausgetauscht werden.
Bei einem Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen handelt es sich um ein Ersatzrad, das sich in Bezug auf Marke, Größe oder Aussehen von den Straßenrädern unterscheidet; die folgenden drei Arten sind möglich:
1. Notrad vom Typ T: Bei diesem Ersatzrad ist als erster Buchstabe für die Reifengröße T angegeben; die Seitenwand trägt ggf. die Aufschrift "Temporary Use Only".
2. Normalgroßes Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen und Aufkleber: Bei diesem Ersatzrad befindet sich auf der Felge ein Etikett mit folgender Aufschrift: "THIS WHEEL AND TIRE ASSEMBLY FOR TEMPORARY USE ONLY".
Beim Fahren mit einem der oben aufgeführten Ersatzrädern Folgendes vermeiden:
  • 80 km/h überschreiten.
  • Das Fahrzeug über die maximale Tragfähigkeit hinaus beladen, die auf dem Sicherheitskonformitätsschild angegeben ist.
  • Fahren mit Anhänger.
  • Schneeketten an dem Ende des Fahrzeugs verwenden, an dem das Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen angebaut ist.
  • Mehrere Ersatzräder mit abweichenden Spezifikationen gleichzeitig verwenden.
  • Kommerzielle Waschanlagen nutzen.
  • Versuchen, das Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen zu reparieren.
Ein Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen der oben aufgeführten Typen an einer beliebigen Position kann Folgendes beeinträchtigen:
  • Fahr-, Stabilitäts- und Bremsleistung.
  • Komfort und Geräusche.
  • Bodenfreiheit und Parken an Bordsteinkanten.
  • Fahrverhalten bei winterlichen Witterungsbedingungen.
  • Fahrverhalten bei feuchten Witterungsbedingungen.
  • Fahrverhalten bei Nutzung von Allradantrieb
3. Normalgroßes Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen ohne Aufkleber
Beim Fahren mit einem normalgroßen Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen Folgendes vermeiden:
  • 113 km/h überschreiten.
  • Mehrere Ersatzräder mit abweichenden Spezifikationen gleichzeitig verwenden.
  • Kommerzielle Waschanlagen nutzen.
  • Schneeketten an dem Ende des Fahrzeugs verwenden, an dem das Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen angebaut ist.
Ein normalgroßes Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen kann Folgendes beeinträchtigen:
  • Fahr-, Stabilitäts- und Bremsleistung.
  • Komfort und Geräusche.
  • Bodenfreiheit und Parken an Bordsteinkanten.
  • Fahrverhalten bei winterlichen Witterungsbedingungen.
  • Fahrverhalten bei feuchten Witterungsbedingungen.
  • Fahrverhalten bei Nutzung von Allradantrieb.
Beim Fahren mit einem normalgroßen Ersatzrad mit abweichenden Spezifikationen ist hierbei besondere Vorsicht angebracht:
  • Anhängerbetrieb.
  • Fahren von Fahrzeugen mit Wohnmobilaufbau.
  • Fahren von Fahrzeugen mit beladenem Gepäckträger.
Bei Verwendung eines normalgroßen Ersatzrads mit abweichenden Spezifikationen vorsichtig fahren und schnellstmöglich eine Werkstatt aufsuchen.
Radmuttern
Ersatzschlüssel für Felgenschlösser und Ersatzfelgenschlösser erhalten Sie von Ihrem Vertragshändler bei Vorlage des Referenznummern-Zertifikats.
Aufbewahrungsort von Wagenheber und Werkzeug
Das Ersatzrad befindet sich unter dem mit Teppichboden ausgelegten Gepäckraumboden. Der Wagenheber befindet sich unter dem Ersatzrad. Der Radmutternschlüssel befindet sich in dem Schaumstoffeinsatz links neben dem Ersatzrad.
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Beachte:  Fahrzeuge mit einem Pannenset enthalten weder Reserverad noch Wagenheber oder Radmutternschlüssel.
Anhebepunkte
ACHTUNG
Nur die angegebenen Hebepunkte verwenden. Durch das Anheben an anderen Stellen können Schäden an Karosserie, Lenkung, Radaufhängung, Motor, Bremssystem oder Kraftstoffleitungen entstehen.

Die Hebepunkte sind durch Nuten in den Türschwellern gekennzeichnet.
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AVerwendung nur im Notfall.
BWartung.
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Für den Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen wird ein hydraulischer Werkstattwagenheber empfohlen.
Beachte:  Während der Lebensdauer Ihres Fahrzeugs muss der Wagenheber des Fahrzeugs weder gewartet noch zusätzlich geschmiert werden.
Vorgehensweise beim Reifenwechsel
ACHTUNG
Bei einem Fahrzeug, das nur von einem Wagenheber angehoben ist, darauf achten, dass sich keine Körperteile von Personen unter dem Fahrzeug befinden.
Es wird empfohlen, die Hinterräder des Fahrzeugs durch Keile zu sichern, und es dürfen sich keine Personen unter dem angehobenen Fahrzeug aufhalten.
Legen Sie niemals etwas auf die Auflagefläche unter dem Wagenheber.
Positionieren Sie niemals etwas zwischen Wagenheber und Fahrzeug.
Der mit dem Fahrzeug gelieferte Wagenheber ist nur zum Reifenwechsel vorgesehen. Den Wagenheber ausschließlich zum Radwechsel im Pannenfall verwenden.
Vergewissern Sie sich, dass der Wagenheber nicht beschädigt oder verformt ist und dass das Gewinde geschmiert und sauber ist.
Der Wagenheber sollte nach Möglichkeit auf ebenem und festem Grund verwendet werden.
Parken Sie das Fahrzeug so, dass Sie den Verkehr nicht beeinträchtigen und sich selbst nicht in Gefahr bringen, und stellen Sie ein Warndreieck auf.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeug auf festem, ebenem Untergrund steht und die Vorderräder gerade ausgerichtet sind.
Die Zündung ausschalten und die Feststellbremse anziehen.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den ersten oder Rückwärtsgang einlegen. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe den Wählhebel in Position Parken (P) bringen.
Sorgen Sie dafür, dass sich keine Fahrgäste im Fahrzeug befinden.
Das dem abzubauenden Rad diagonal gegenüberliegende Rad mit einem geeigneten Block oder Unterlegkeil sichern.
Achten Sie darauf, dass der Wagenheber senkrecht zum Anhebepunkt positioniert ist und der Sockel flach auf dem Untergrund unter dem Fahrzeug aufliegt.
Fahrzeug so am Straßenrand abstellen, dass Sie nicht den Verkehr behindern und Sie selbst nicht gefährdet sind.

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  1. Das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abstellen, die Feststellbremse anziehen und die Warnblinkleuchten einschalten.
  1. Die Feststellbremse anziehen und das Getriebe in die Stellung Parken (P) versetzen bzw. bei einem Schaltgetriebe in den Rückwärtsgang (R) schalten. Die Zündung ausschalten und ein Warndreieck aufstellen.
  1. Das Rad blockieren, das dem platten Reifen diagonal gegenüberliegt. Wenn z. B. der linke Vorderreifen platt ist, das rechte Hinterrad blockieren.
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  1. Ersatzrad, Wagenheber und Radmutternschlüssel aus dem Ersatzradfach entnehmen.
  1. Den Spanngurt für platte Reifen vom Sockel des Wagenhebers entfernen.
  1. Jede Radmutter eine halbe Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn lösen, jedoch nicht herausdrehen, bis das Rad vom Boden abgehoben ist.
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  1. Den Wagenheber am Anhebepunkt neben dem zu wechselnden Reifen ansetzen. Den Griff des Radmutternschlüssels im Uhrzeigersinn drehen, bis das Rad vom Boden abgehoben ist.
  1. Die Radmuttern mit dem Radmutternschlüssel herausdrehen.
  1. Den platten Reifen durch das Ersatzrad ersetzen; dabei sicherstellen, dass der Ventilschaft nach außen zeigt.
  1. Die Radmuttern wieder an der Nabe aufdrehen. Die Radmuttern erst festziehen, nachdem das Rad abgesenkt wurde.
  1. Den Griff des Radmutternschlüssels entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, um das Fahrzeug vollständig abzusenken.
  1. Den Wagenheber abziehen und die Radmuttern in der angegebenen Reihenfolge vollständig festziehen. Siehe  Technische Daten
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  1. Den platten Reifen, Wagenheber und Radmutternschlüssel wieder im Ersatzradfach verstauen.
  1. Die Blockierung des Rads entfernen und das Warndreieck holen.
Verstauen des platten Reifens
  1. Legen Sie den platten Reifen auf den Gepäckraumboden.
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  1. Lokalisieren Sie die Gepäckzurröse in der Nähe der Sitzlehne. Schieben Sie die Schlaufe des Haltegurts durch die Zurröse. Das Ende ohne Schlaufe durch die Schlaufe am anderen Ende ziehen.
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  1. Fädeln Sie den Haltegurt durch die Felgenöffnungen.
  1. Lokalisieren Sie die vordere Gepäckzurröse in der entgegengesetzten Ecke des Gepäckraums. Den Haltegurt durch die Zurröse führen und festziehen.
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  1. Durch 2-fachen Knoten sichern.

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