Fahrzeuge mit Ersatzrad
ACHTUNG:
Montieren Sie keinesfalls mehr als ein Ersatzrad gleichzeitig.
ACHTUNG:
Führen Sie an Noträdern keine Reparaturen aus.
ACHTUNG:
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Art Reserverad in Ihrem Fahrzeug bereitgestellt ist, überschreiten Sie keinesfalls eine Geschwindigkeit von 80 km/h.
ACHTUNG:
Schneeketten nur auf spezifizierte Reifen aufziehen. |
Falls das Reserverad vom gleichen Typ in der gleichen Größe wie die normalen Räder ist, kann das Reserverad montiert und die Fahrt normal fortgesetzt werden.
Falls das Reserverad nicht vom gleichen Typ in der gleichen Größe wie die normalen Räder ist, trägt es eine Kennzeichnung mit der maximal zugelassenen Fahrgeschwindigkeit.
Lesen Sie vor einem Radwechsel die nachfolgenden Informationen.
Beachte:
Bei montiertem Reserverad kann das Fahrzeug ein anderes Fahrverhalten aufweisen.
Beachte:
Die Bodenfreiheit des Fahrzeugs kann bei montiertem Reserverad vermindert sein.Vorsicht beim Parken neben einer Bordsteinkante.
Beachte:
Das Ersatzrad befindet sich unter dem Bodenbelag im Gepäckraum.
Beachte:
Wenn das Reserverad montiert ist, fahren Sie nicht durch eine automatische Waschanlage.
Beachte:
Wenn das Reserverad an Ihrem Fahrzeug montiert ist, fahren Sie nur so weit, wie unbedingt erforderlich.

- Die Befestigungsmutter des Ersatzrades gegen den Uhrzeigersinn drehen und herausnehmen. Das Rad aus der Ersatzradmulde herausnehmen.

- Die Befestigungsschraube des Wagenhebers gegen den Uhrzeigersinn drehen und herausnehmen.
- Die Wagenheberschraube im Uhrzeigersinn drehen, um den Wagenhebergriff und den Radmutternschlüssel vom Wagenheber abzunehmen.

- Vor der Benutzung den Wagenhebergriff und das Sechskant-Endstück aufklappen und an die richtige Position bringen. Das Sechskant-Endstück dient zum Betätigen der Wagenheberschraube und zum Herausdrehen der Radmuttern.
Beachte:
Der Haken am Sechskant-Endstück dient zum Abnehmen der Radblende.
Fahrzeuge ohne Ersatzrad
Fahrzeuge ohne Ersatzrad sind mit einem Pannenset ausgestattet. Siehe
Tire Sealant and Inflator Kit - Vehicles Built From: 16-04-2018, Vehicles With: Temporary Mobility Kit
.
Beachte:
Fahrzeuge mit einem Pannenset enthalten weder Reserverad noch Wagenheber oder Radmutternschlüssel.
Wagenheber
ACHTUNG:
Der mit dem Fahrzeug gelieferte Wagenheber ist nur für den Radwechsel vorgesehen. Den Wagenheber ausschließlich zum Radwechsel im Pannenfall verwenden.
ACHTUNG:
Vergewissern Sie sich, dass der Wagenheber nicht beschädigt oder verformt ist und dass das Gewinde geschmiert und sauber ist.
ACHTUNG:
Legen Sie niemals etwas auf die Auflagefläche unter dem Wagenheber.
ACHTUNG:
Positionieren Sie niemals etwas zwischen Wagenheber und Fahrzeug.
ACHTUNG:
Einen Wagenheber mit mindestens 1.500 kg Tragfähigkeit und einem Hubteller mit einem Mindestdurchmesser von ca. 80 mm verwenden.
ACHTUNG:
Arbeiten Sie nicht am Fahrzeug, wenn die einzige Abstützung durch den Wagenheber erfolgt. Falls das Fahrzeug vom Wagenheber rutscht, könnten Sie oder andere Personen ernsthafte Verletzungen davontragen.
ACHTUNG:
Bei einem Fahrzeug, das nur von einem Wagenheber angehoben ist, darauf achten, dass sich keine Körperteile von Personen unter dem Fahrzeug befinden.
ACHTUNG:
Nicht unter ein Fahrzeug legen, das nur durch einen Wagenheber abgestützt ist. |

Hydraulischer Werkstattwagenheber
ACHTUNG:
Einen Wagenheber mit mindestens 1.500 kg Tragfähigkeit und einem Hubteller mit einem Mindestdurchmesser von ca. 80 mm verwenden. |
Für den Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen wird ein hydraulischer Werkstattwagenheber empfohlen.

Siehe Anleitung des Wagenheberherstellers.
Anhebepunkte
ACHTUNG:
Verwenden Sie ausschließlich die angegebenen Anhebepunkte. |

A Verwendung nur im Notfall. B Wartung.
|

Die Hebepunkte sind durch Vertiefungen in den Türschwellern gekennzeichnet.
Alle Fahrzeuge – außer Active, ST und ST Line


Active, ST und ST Line

Felgenkappe ausbauen.

- Den Radmutternschlüssel ausklappen.
- Die Radblende mittels Zunge am Radmutternschlüssel abnehmen.
Rad abbauen
ACHTUNG:
Das Fahrzeug so am Straßenrand abstellen, dass Sie nicht den Verkehr behindern und Sie selbst nicht gefährdet sind.
ACHTUNG:
Parken Sie das Fahrzeug so, dass Sie den Verkehr nicht beeinträchtigen und sich selbst nicht in Gefahr bringen, und stellen Sie ein Warndreieck auf.
ACHTUNG:
Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeug auf festem, ebenem Untergrund steht und die Vorderräder gerade ausgerichtet sind.
ACHTUNG:
Die Zündung ausschalten und die Feststellbremse anziehen.
ACHTUNG:
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den ersten oder Rückwärtsgang einlegen. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe den Wählhebel in Position Parken (P) bringen.
ACHTUNG:
Sorgen Sie dafür, dass sich keine Fahrgäste im Fahrzeug befinden.
ACHTUNG:
Legen Sie unter das dem kaputten Rad diagonal gegenüberliegende Rad einen geeigneten Radblock oder Unterlegkeil.
ACHTUNG:
Arbeiten Sie nicht am Fahrzeug, wenn die einzige Abstützung durch den Wagenheber erfolgt. Falls das Fahrzeug vom Wagenheber rutscht, könnten Sie oder andere Personen ernsthafte Verletzungen davontragen. |

ACHTUNG:
Achten Sie darauf, dass der Wagenheber senkrecht zum Anhebepunkt positioniert ist und der Sockel flach auf dem Untergrund unter dem Fahrzeug aufliegt. |
- Den Felgenschlossschlüssel anbringen.

- Die Radmuttern lösen.
- Das Fahrzeug anheben, bis sich der Reifen vom Boden abhebt.
- Drehen Sie die Radmuttern heraus und bauen Sie das Rad ab.
Beachte:
Leichtmetallräder nicht mit der Außenseite auf den Boden legen. Dies könnte die Lackierung beschädigen.
Rad anbauen
ACHTUNG:
Beim Montieren eines Rades immer Korrosion, Schmutz und Fremdmaterial auf den Auflageflächen des Rades und den Oberflächen von Radnabe, Bremstrommel oder Scheibenbremse entfernen, die das Rad berühren. Sicherstellen, dass die Befestigungselemente, mit denen die Bremsscheibe an der Nabe gesichert ist, fixiert sind, sodass sie an den Auflageflächen des Rads nicht stören. Die Montage von Rädern ohne ordnungsgemäßen Kontakt an den Metallauflageflächen für das Rad kann zum Lösen der Radmuttern und zum Verlust eines Rades während der Fahrt führen, der wiederum einen Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug, Verletzungen oder den Tod nach sich ziehen kann.
ACHTUNG:
Achten Sie bei laufrichtungsgebundenen Reifen darauf, dass die Pfeile in die korrekte Drehrichtung weisen. Falls Sie einen Ersatzreifen mit den Pfeilen in die entgegengesetzte Richtung weisend einbauen müssen, ersetzen Sie das Rad so schnell wie möglich.
ACHTUNG:
Ausschließlich Räder und Reifen der zugelassenen Größen verwenden. Das Verwenden anderer Größen könnte zu Schäden am Fahrzeug und Verlust der allgemeinen Betriebserlaubnis führen.
ACHTUNG:
Stellen Sie sicher, dass die Gewinde von Radbolzen und Radmuttern und die zwischen diesen liegende Flächen frei von Fett und Öl sind. Anderenfalls können sich die Radmuttern während der Fahrt lösen.
ACHTUNG:
Ziehen Sie keine Run-Flat-Reifen auf, wenn diese nicht ursprünglich montiert waren. Bei Fragen zur Kompatibilität wenden Sie sich bitte an einen Vertragshändler. |
ACHTUNG:
Keinesfalls Aluminiumfelgen mit Radmuttern befestigen, die für Stahlfelgen ausgelegt sind.
ACHTUNG:
Sobald wie möglich, die Radmuttern auf Festigkeit prüfen lassen und den Reifendruck kontrollieren.
ACHTUNG:
Nur die mit dem Fahrzeug gelieferten Radmuttern und Räder verwenden. Im Zweifelsfall mit einem Vertragshändler in Verbindung setzen. |
Beachte:
Mit den Radmuttern für Leichtmetallfelgen und Stahlspeichenfelgen können Sie auch das Reserverad mit Stahlfelge kurzzeitig (maximal zwei Wochen) befestigen.
Beachte:
Sicherstellen, dass die Kegelflächen an den Radmuttern zum Rad weisen.
- Das Rad montieren.
- Die Radmuttern fingerfest anziehen.
- Den Felgenschlossschlüssel anbringen.

- Bauen Sie alle Radmuttern ein und ziehen sie in der angegebenen Reihenfolge teilweise fest.
- Senken Sie das Fahrzeug ab und entfernen den Wagenheber.
- Ziehen Sie dann alle Radmuttern in der angegebenen Reihenfolge vollständig fest. Siehe
Räder und Reifen.
- Die Radkappe montieren.